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Das Wichtigste zuerst – Ein Leitfaden für neue Dampfer

keine-AhnungDieser Text richtet sich an alle, die sich für das Thema E-Zigaretten interessieren. Sei es, weil Sie mit dem Rauchen aufhören wollen oder einfach nur, um mit der E-Zigarette Spaß zu haben. Anfangs sind die meisten von uns überfordert mit der Masse an neuen Infos, denen sie gegenüberstehen. Die wirklich wichtigen Informationen müssen erst mühsam gesucht und

gefiltert werden. Am einfachsten finden Sie alles hier bei PowerCigs.

Hier sollen umfassend alle Fragen geklärt werden, mit denen sich Dampferneulinge möglicherweise konfrontiert sehen. Sollte doch noch ein wichtiger Punkt fehlen, wenden Sie sich bitte an uns oder posten Sie diesen im Kommentarbereich.  

Was ist Dampfen?

Die Nutzung von elektrischen Zigaretten (E-Zigaretten) nennt sich Dampfen, E-Dampfen oder auch Vapen (von engl. Vapor, Dampf). Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich beim Dampfen um eine Alternative zu Tabakzigaretten. Die größte Zielgruppe für E-Zigaretten sind Raucher oder Ex-Raucher, die dem Tabak Lebewohl sagen möchten und im Dampfen eine weit ungefährlichere Methode gefunden haben. Zwar kann beim Dampfen optional auch Nikotin konsumiert werden, aber der E-Dampf enthält, im Gegensatz zum Tabakrauch, nicht Tausende chemischer Zusätze und keine Verbindungen, die durch die Verbrennung von Tabak entstehen. 

Wie funktionieren E-Zigaretten?

Bei E-Zigaretten findet keine Verbrennung statt. Das Inhalat entsteht durch die Verdampfung von Flüssigkeiten, sog. Liquids (auch E-Liquid oder E-Juice). Die grundlegende Funktionsweise ist sehr einfach. Die Verdampfung entsteht durch Hitze. Um diese Hitze zu erzeugen, wird elektrischer Strom genutzt.

Eine E-Zigarette besteht aus drei Hauptkomponenten:

Eine Batterie oder ein Akku liefert den benötigten Strom an die Verdampfereinheit. Im Verdampfer befindet sich eine Drahtspule, durch die der Strom hindurchfließt. Die Spule wird meist Heizdraht, Heizwendel oder Coil genannt. Wie bei einer Herdplatte heizt sich der Wendel durch den Stromfluss auf. Im Kern der Spule befindet sich ein Dochtmaterial (meist Watte oder Silikat) welches vom E-Liquid durchtränkt ist. Durch die entstehende Hitze verdampft das Liquid. Dieser Dampf wird über das Mundstück inhaliert. Es gibt verschiedene Bauarten von E-Zigaretten. Am weitesten verbreitet sind Modelle mit nachfüllbarem Tank. Der Verdampferkopf mit Heizwendel „schwimmt“ innerhalb des Tanks im Liquid. Wenn vom Tank oder Clearomizer gesprochen wird, ist damit meist vom Tank in Verbindung mit dem Verdampferkopf die Rede. Dieser Teil der E-Zigarette ist die Verdampfereinheit.

Die Stromquelle befindet sich im Akkuträger. Akkuträger werden oft auch als Mod bezeichnet. Hier finden sich auch die Bedienelemente. Diese bestehen mindestens aus einem Knopf, dem Feuertaster. Je nach Modell enthält der Akkuträger ein Display, welches relevante Infos wie Watt- / Volt-Zahl und Akkuladung anzeigt, und Regler um nötige Einstellungen vorzunehmen.

Der obere Teil der E-Zigarette, an dem gezogen wird, ist das Mundstück, auch Drip Tip genannt. Das Drip Tip ist aus Plastik, Metall oder manchmal sogar Holz.

Was brauche ich, um mit dem Dampfen anzufangen?

Ausr-stung-383x255Wer mit dem Dampfen anfangen möchte, sieht sich zunächst mit einem riesigen Angebot von Produkten konfrontiert. Ohne zu wissen, was wirklich benötigt wird, kann das schnell überfordern.

Die Grundausrüstung für neue Dampfer ist sehr überschaubar. Alles, was zwingend gebraucht wird, ist eine E-Zigarette, bestehend aus Akkuträger, Verdampfereinheit und Liquid. Fast alle Händler bieten Startersets verschiedener Hersteller an. Wie der Name schon sagt, ist die geeignete Wahl für Einsteiger. Startersets enthalten die komplette Hardware, die zum Losdampfen gebraucht wird. Meistens ist auch schon ein Ladegerät für den Akku enthalten und gegebenenfalls verschiedene Verdampferköpfe. Startersets liegen preislich zwischen ca. 30 EUR und 80 EUR.

Die Auswahl an verschiedenen Liquids ist fast unüberschaubar. Hier sollten Sie auf Ihren Geschmack hören. Es ist ratsam, eine kleine Auswahl an Liquids parat zu haben. So werden Sie schnell herausfinden, welche Aromen zu Ihnen passen. In vielen Fachgeschäften können Sie verschiedene Liquids Probe dampfen. So können Sie sicher sein, nicht die Katze im Sack zu kaufen.

Eine realistische Erwartungshaltung ist sehr wichtig, vor allem, wenn die E-Zigarette als Mittel zur Tabakentwöhnung gedacht ist. Insgesamt hat das E-Dampfen viel mit Ausprobieren und Experimentieren zu tun. Vorab sollten Sie sich ein paar Gedanken machen, worauf es Ihnen bezüglich Dampfentwicklung, Design und Preis ankommt, und auf dieser Grundlage eine entsprechende E-Zigarette wählen. 

Welche Arten von E-Zigaretten gibt es? Wie unterscheiden diese sich?

 Es hat sich einiges getan, seit die erste E-Zigarette 2004 in China auf den Markt kam. Das Prinzip ist das gleiche geblieben, die Produkte, und vor allem die Vielfalt und die Leistung, haben sich aber um Welten verbessert.

Während es am Anfang nur eine Art von E-Zigaretten gab, unterscheiden wir heute zwischen geregelten und ungeregelten E-Zigaretten, Depot- und Tank-Systemen und Einweg- und Mehrwegprodukten. Was das im Einzelnen bedeutet, erklären wir im folgenden Abschnitt.

Ungeregelte Akkuträger

Die ersten E-Zigaretten waren ausschließlich ungeregelt. Ungeregelt bedeutet, die Ausgangsspannung der Batterie liegt direkt am Heizdraht an und gibt die Leistung vor. Nimmt die Leistung der Batterie ab, nimmt auch die Dampfentwicklung ab. Die einzige Möglichkeit die Leistung einer ungeregelten E-Zigarette zu variieren ist, Heizwendel mit unterschiedlichen Widerständen zu nutzen.

Das ungeregelte Dampfen hat zwar noch seine Fangemeinde, ist aber im Allgemeinen kaum noch von Bedeutung.

Einweg E-Zigaretten sind ein Beispiel für ungeregeltes Dampfen. Diese erinnern oftmals in Form und Größe an Zigaretten. Daher werden diese E-Zigaretten als Cigalikes (zigarettenähnlich) bezeichnet. Wenn diese leergedampft sind, werden sie umweltgerecht recycled.

Es gibt auch viele „kleine“ E-Zigaretten, die mehrfach verwendbar sind. Manche besitzen einen Tank, der mit Liquid befüllt wird. Andere verwenden kein Liquid, sondern mit Liquid befüllte Depots / Kartuschen, welche nach Gebrauch gewechselt werden.

Diese recht einfachen Sets richten sich oft an Einsteiger. In der Tat sind sie eine unkomplizierte und kostengünstige Möglichkeit, für erste Dampfererfahrungen und für das gelegentliche Dampfen. Einige Dampfer bleiben aber auch ganz bei den Depots, weil sie diese praktische und bequeme Variante vorziehen. Der ambitionierte Dampfer sollte aber bedenken, dass dies noch lange nicht alles ist, was elektrische Zigaretten bieten können.

Geregelte Akkuträger

Die meisten aktuellen Mods besitzen Steuereinheiten, sodass die Leistung auf Knopfdruck reguliert werden kann. Nutzer müssen sich keine Gedanken mehr über elektrischen Widerstand, Drahtstärke und Wicklung machen.

Anfangs hatten geregelte Akkuträger gegenüber den ungeregelten den Nachteil, dass die Leistung deutlich niedriger war. Weniger Leistung bedeutet weniger Dampf. Moderne E-Zigaretten, mit Leistungen von 50 oder 60 W, haben aber auch dieses Problem aus der Welt geschafft.

Mit elektrischen Schaltungen wurde auch die Sicherheit von E-Zigaretten deutlich verbessert. Heutige Modelle haben Schutzvorkehrungen, die den Akku beispielsweise vor Überhitzung oder Tiefenentladung schützen. 

Variable Volt und variable Watt

Bei entsprechenden Akkuträgern kann direkter Einfluss auf die elektrische Leistung genommen werden, ohne sich mit dem Ohmschen Gesetz zu beschäftigen. Das E-Dampfen hat viel mit Elektrotechnik zu tun. Die relevanten Größen Spannung, Widerstand, Stromstärke und Leistung sind jeweils voneinander abhängig. Das Rechnen wird von der E-Zigarette übernommen. Alles, was gemacht werden muss, ist die gewünschte Watt- oder Volt Zahl per Knopfdruck einstellen und losdampfen. Die Ausgangsspannung wird von der E-Zigarette in die gewünschte Spannung konvertiert, mit welcher der Verdampfer arbeitet. Je höher die Leistung, umso höher und schneller wird der Drahtwendel aufgeheizt. 

Die gewählten Einstellungen und auch der Ladestand des Akkus können in der Regel auf einem Display abgelesen werden. Ob der variable Watt (VW) oder der variable Volt Modus (VV) genutzt wird, spielt für das Ergebnis keine Rolle. Es geht nur darum, die richtige Dampfmenge und Aroma zu produzieren. 

Temperaturgeregelte E-Zigaretten

Die neuste technische Errungenschaft auf dem E-Zigarettenmarkt sind Akkuträger mit Temperaturkontrolle (TC). Diese Art ist verständlicherweise immer mehr auf dem Vormarsch. Die Möglichkeit, der E-Zigarette eine Temperatur vorzugeben, die der Heizwendel nicht überschreiten soll, macht die Suche nach dem Sweet Spot noch einmal deutlich einfacher und verständlicher. Mit Sweet Spot wird in der Dampferszene die bestmögliche Dampferexperience (Geschmack, Temperatur, Volumen) bezeichnet. 

Das temperaturgeregelte Dampfen funktioniert für den Nutzer nicht anders als das Dampfen im VV- oder VW-Modus. Das Einzige, was beachtet werden muss, es können nicht alle Verdampferköpfe verwendet werden. Die Temperaturmessung geschieht über den spezifischen elektrischen Widerstand des Heizwendels. Dafür muss der Draht aus bestimmten Materialien (Zink oder bestimmte Edelstahlsorten) bestehen. Temperaturgeregelte Akkuträger sind derzeit wohl der einfachste Weg zu einem optimalen Dampfergebnis. 

Was muss beim Dampfen bezüglich Sicherheit beachtet werden?


sicherheit-e-zigarette-350x343In den letzten Jahren gab es immer wieder Meldungen in den Medien, welche die Risiken von E-Zigaretten in sehr deutlichen Worten und teilweise überzogen geschildert haben. Die Gefahren reichten von Formaldehyd bis zu explodierenden Akkus. Diese Meldungen sind zwar nicht aus der Luft gegriffen, konnten aber letztendlich immer auf eine unkorrekte und fahrlässige Nutzung zurückgeführt werden.

E-Zigaretten haben kein größeres Risikopotenzial als alle anderen Gegenstände, die uns täglich umgeben, und werden Ihnen bei sachgemäßem Gebrauch nicht das Leben schwer machen. Bitte beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, dann wird die E-Zigarette ein toller Gefährte auf dem Weg in Ihr rauchfreies Leben. 

Einkauf nur bei seriösen Händlern!

Der Markt für elektrische Zigaretten ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Dies lockt leider auch immer wieder ungebetene Gäste an, die mit Produktfälschungen und minderwertiger Ware schnelles Geld verdienen wollen. Diese schwarzen Schafe tragen zum großen Teil dazu bei, den Ruf der Branche zu schädigen und nehmen dabei auch Gesundheitsrisiken für den Verbraucher in Kauf. Deshalb achten Sie bitte beim Einkauf genau darauf, mit wem Sie ins Geschäft kommen, egal ob beim Liquid oder bei der Hardware.

E-Zigaretten werden immer mit Echtheitszertifikat ausgeliefert. Das bedeutet auch, dass die Geräte entsprechende Sicherheitsprüfungen durchlaufen haben und risikofrei genutzt werden können.

Beim Liquid sollten Sie darauf achten, ob und wie die Inhaltsstoffe angegeben sind. Seriöse Hersteller und Händler legen viel Wert auf Transparenz und natürlich die Gesundheit ihrer Kunden. 

So sind Sie auf der sicheren Seite

Aktuelle E-Zigaretten haben interne Schutzvorkehrungen, sodass Kurzschluss oder Tiefenentladung der Batterie eigentlich keine Themen mehr sind. Natürlich sollten Sie bei Ihrer E-Zigarette, wie bei allen anderen Wertgegenständen, auf eine sachgemäße Nutzung achten. Das beugt Risiken vor und verlängert das Leben Ihrer E-Zigarette.

Viele Geräte (vor allem im Box Mod Bereich) haben keine fest verbauten Akkus. Sollten Sie zu Ihrer E-Zigarette einen zusätzlichen Akku brauchen, achten Sie sehr genau darauf, dass dieser für Ihre E-Zigarette geeignet ist. Durch einen falschen Akku wird Ihre E-Zigarette zwar nicht explodieren, aber es kann durchaus die Elektronik zerstört werden. Wenn Sie bei der Wahl des Akkus nicht ganz sicher sind, lassen Sie sich durch Fachpersonal beraten. 

Was ist Liquid?

Die Flüssigkeiten, welche in E-Zigaretten verdampft werden, heißen Liquids, teilweise auch E-Liquid oder E-Juice genannt. Diese gibt es in allen nur erdenklichen Geschmacksrichtungen. Am bekanntesten ist wohl die Geschmacksrichtung Tabak. Von Menthol, über Kirsche bis Vanillepudding mit karamellisierten Haselnüssen ist aber für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Grundlage für E-Liquids sind Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glyzerin (VG), Aromastoffe und gegebenenfalls Nikotin. Alle diese Inhaltsstoffe sind gesundheitlich unbedenklich und werden schon lange bei Lebensmitteln und in der Medizin eingesetzt. Propylenglykol und Glyzerin sind in verschiedenen Liquids in unterschiedlichen Anteilen enthalten. Es gibt auch reine PG- oder VG-Liquids.

Propylenglykol ist eine farblose und nahezu geruchslose Flüssigkeit, welche z. B. in Zahnpasta oder Kaugummi zum Einsatz kommt. PG sorgt zum einen für einen intensiven Geschmack und macht das Liquid dünnflüssiger. In ganz seltenen Fällen gab es allerdings auch schon harmlosere allergische Reaktionen auf PG. Es wird in solchen Fällen empfohlen, auf ein reines VG-Liquid umzusteigen, wovon wir auch eine reiche Auswahl, z.B. von Virgin Vapor im Angebot haben.

Pflanzliches Glyzerin (VG steht für Vegetable Glycerin) ist dickflüssiger als Propylenglykol. Das kann bei reinen VG-Liquids zu Nachflussproblemen im Verdampfer führen. VG hat einen leicht süßlichen Geschmack und wird unter anderem zum Backen verwendet. Bei E-Liquids sorgt VG für sehr dichte Dampfwolken.

Der jeweilige Geschmack der Liquids hängt von den verwendeten Aromen ab. Meist handelt es sich um natürliche Aromen, die auch in Lebensmitteln enthalten sind. Seriöse Hersteller legen viel Wert auf Transparenz bei ihren Produkten. Dem Zeitgeist entsprechend achten die Hersteller auf eine nachhaltige und ökologische Produktion ihrer Inhaltsstoffe. Unsere Liquids von Virgin Vapor sind beispielsweise zu 100 % VG und Bio! 

Welches Liquid ist das Richtige für mich?


welches-Liquid-ist-richtig56cb062690e4fDiese Frage muss sich letztendlich jeder selbst beantworten. Ausschlaggebend sind persönliche Vorlieben. Wer mit dem Dampfen anfängt und noch keinerlei Vorstellung hat, welches Liquid das passende ist, sollte zunächst einen örtlichen Dampferladen besuchen. In den Fachgeschäften hat man meistens die Möglichkeit verschiedene Sorten auszuprobieren.

Am Anfang wissen viele nicht, was bei der Wahl zu beachten ist, und haben auch keine klare Vorstellung, worauf es ihnen beim Dampfen ankommt. Der Weg zum Sweet Spot beinhaltet viele Fragen, ist aber ein schöner und interessanter Prozess. Gerade dadurch, dass es so viele Nuancen gibt und so vieles, auf das man achten kann, gibt es auch sehr viele Möglichkeiten, die E-Zigarette zum Genussmittel für den ganz persönlichen Geschmack zu machen. Neben dem Geschmack unterscheiden sich verschiedene Liquids auch in Sachen Dampfentwicklung, Flash und Throat Hit.

Manche legen viel Wert darauf, möglichst große Dampfwolken zu produzieren und es gibt sogar Wettbewerbe, wer die größten Wolken ausblasen kann. Andere wollen den Dampf zwar schmecken, aber nicht unbedingt sehen, aus eigenem Interesse oder aus Rücksicht auf die Umgebung. Dampfen ohne sichtbaren Dampf wird als „Stealth-Vaping“ bezeichnet.

Zigarettenraucher sind bereits mit Flash und Throat Hit vertraut. Wenn nicht mit den Namen, dann zumindest mit den Phänomenen. Der Throat Hit ist das Halsgefühl beim Einatmen des Dampfes. Dieses reicht vom leichten Kitzeln bis zum Kratzen. Als Flash bezeichnet man das Einsetzen der Wirkung und die Wahrnehmung des Dampfens an sich, auch Nikotinkick genannt.

All diese Faktoren werden unter anderem vom Liquid bestimmt. Es ist am Anfang wichtig zu vergleichen, um herauszufinden, auf was es einem ankommt. Gerade Raucher, die auf die E-Zigarette umsteigen, legen oft viel Wert auf möglichst viel Flash und Throat Hit.

Sind damit dann ein paar Fragen geklärt, stehen die Dampferneulinge noch vor der Wahl des richtigen Aromas. Wie gesagt gibt es bei E-Liquids kaum einen Geschmack, den es nicht gibt. Was im normalen Leben schmeckt, hat auch gutes Potenzial als Liquid gut anzukommen. Aber warum nicht auch öfter mal Neuland betreten und von den vielfältigen Angeboten profitieren.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit können einige Geschmacksfamilien unterschieden werden.

Der erste Gedanke gilt meist den Tabakaromen. Ganz klar, wer eine Alternative zur Zigarette sucht, möchte auch eine ähnliche Erfahrung machen. Gerade in diesem Bereich gibt es ein gewisses Risiko, enttäuscht zu werden. Nämlich dann, wenn man die Erwartung hat, durch das Dampfen, das exakt gleiche Aroma der Lieblingszigarettenmarke zu bekommen. Dieses zu finden ist recht unwahrscheinlich, wobei es wirklich viele Liquids gibt, die geschmacklich an die bekannten Marken herankommen. Behält man diesen Gedanken im Hinterkopf, wird es nicht schwerfallen, ein Aroma zu finden, welches einem zusagt.

Ein anderes großes Segment des Liquidangebots machen Fruchtaromen aus. So ziemlich jede Frucht, die uns bekannt ist, gibt es mittlerweile auch zum Dampfen. Dazu kommt noch eine ganze Galaxie an Fruchtmischungen und „Obstsalaten“.

Auch der Getränkemarkt hat schon viele Hersteller zu Liquidkreationen inspiriert, welche verschiedenen Getränken nachempfunden sind. Die Palette der Getränkearomen ist riesig groß, mit Aromen von Kaffee mit oder ohne Milch bis Cola und andere Limonaden. Auch Spirituosen sind teilweise vertreten wie Rum oder Whiskey.

Noch einmal so umfangreich wie die zuvor genannten ist die Welt der Spezialitäten. Hier gibt es eine große Menge an Aromen, welche man sich kaum vorstellen kann, diese als Liquid zu finden. Viele Exoten und blumige Aromen finden sich auf dem Markt sowie viele Geschmäcker, die aus dem Süßigkeitenregal oder der Konditorei bekannt sind, sog. Dessert-Vapes.&nbsp

Welchen Nikotingehalt soll ich wählen?

Alle Sorten an Liquids gibt es auch komplett ohne Nikotin. Dieses Level ist es auch, welches Raucher langfristig anpeilen sollten. Die E-Zigarette als Unterstützung bei der Tabakentwöhnung spielt eine sehr große Rolle. Dadurch ist es gerade am Anfang wichtig, eine geeignete Nikotindosis mitzunehmen.

Die gängigen Nikotinstärken bei E-Liquids sind 6 mg, 12 mg und 18 mg pro Milliliter.

Bei speziellen Liquids bieten wir gar Liquids mit 3 mg an, denn vor allem im Subohmbereich ist diese Nikotinstärke oft bereits mehr als ausreichend. Bei der Wahl der Nikotinstärke ist zu bedenken, dass durch den Nikotingehalt auch der Geschmack verändert wird. Je mehr Nikotin umso stärker sind auch Flash und Throat Hit.

Um am Anfang das geeignete Liquid zu finden, bietet es sich an, gleichzeitig mit 6 mg und 

12 mg zu experimentieren. Man wird schnell feststellen, ob die höhere Dosis benötigt wird. Liquids mit 18 mg Nikotin brauchen wohl die wenigsten. Diese Stärke ist fast ausschließlich extrem starken Rauchern vorbehalten, und sollte nur gewählt werden, wenn Sie merken, dass die anderen zu schwach sind. 

Wie gehe ich richtig mit meiner E-Zigarette um?

Sehr aufwendig ist der Umgang mit der E-Zigarette nicht. Ein paar Dinge sind allerdings zu beachten, um das beste Ergebnis zu bekommen und lange Freude an der Dampfe haben.

Bitte achten Sie darauf, dass der Akku, wenn nicht komplett, dann zumindest so weit aufgeladen ist, dass Sie damit über den Tag kommen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn der Saft ausgeht. Das gilt ebenso für den Tank. Es bietet sich an, den Akkuträger über Nacht an die Steckdose zu hängen. Je nach Modell und Dampfverhalten reicht eine Ladung mehrere Stunden bis mehrere Tage. 

Reinigung Ihrer E-Zigarette

e-zigarette-reinigenIn regelmäßigen Abständen ist die E-Zigarette zu reinigen. Das ist, abhängig vom Gebrauch, alle paar Tage oder zumindest einmal im Monat ratsam. Zur Reinigung brauchen Sie nur ein Taschentuch und ggf. etwas warmes Wasser. Bevor ein neues Liquid in den Tank kommt, sollten Sie diesen und auch den Verdampferkopf gründlich reinigen, um Rückstände des alten Liquids zu entfernen. Für sehr dominante Geschmacksrichtungen, z. B. Menthol, empfiehlt sich ein Extratank. Hat sich doch einmal ein hartnäckiger Geschmack im Tank festgesetzt, kann der Flavor Eraser helfen. Diese Erfindung des Liquidherstellers Fuzion wird wie Liquid in den Tank gefüllt und neutralisiert in kürzester Zeit alles, was Sie nicht mehr schmecken wollen.

Eine ausführliche Anleitung zur Reinigung können Sie hier finden. 

Verschleißteil Verdampferkopf

Das Einzige was an einer E-Zigarette regelmäßig ersetzt werden muss, sind die Verdampferköpfe. Watte, welche meistens als Dochtmaterial zum Einsatz kommt, ist nicht das beständigste Material. Wenn ein Komplettset oder ein Verdampfer gekauft wird, ist in der Regel zumindest ein Ersatzverdampfer dabei. Danach ist es ratsam immer einen kleinen Vorrat bereitzuhalten.

Wie lange ein Verdampferkopf hält, hängt ab vom Modell, vom Liquid und nicht zuletzt vom Dampfverhalten. In der Regel hat ein neuer Verdampferkopf eine Lebensdauer von einer Woche bis zu einem Monat. Wenn ein Verdampferkopf am Ende ist, merken Sie daran, dass die Dampfproduktion nachlässt, komische Geräusche (Blubbern, Knallen) beim Dampfen entstehen und der Geschmack sich verändert. Bei genauerem Hinschauen werden Sie sehen, dass die Watte braun geworden ist. 

Bitte stellen Sie sicher, dass das Dochtmaterial beim Dampfen immer ausreichend mit Liquid getränkt ist. Wird der Verdampferkopf trocken erhitzt, kann er innerhalb kürzester Zeit verkohlen. Das trockene Befeuern des Verdampfers wird unter Dampfern als Dry Hit bezeichnet. Sollten Sie einmal einen Dry Hit bekommen, merken Sie dies sofort am verbrannten Geschmack. Das kann ab und zu durchaus vorkommen und ist auch nicht weiter dramatisch. Versuchen Sie jedoch, Ihrer E-Zigarette und Ihren Geschmacksnerven zuliebe, Dry Hits möglichst zu vermeiden.

Darüber hinaus ist nichts Besonderes zu beachten. Pflegen Sie Ihre E-Zigarette, wie Sie es mit jedem anderen geschätzten Gegenstand auch tun. So werden Sie lange Zeit Freude an Ihrer Dampfe haben. 


probleme-mit-e-zigarette-geloest-300x300Hoffentlich konnten wir hiermit alle Fragen beantworten, so dass Ihrer Damperkarriere jetzt nichts mehr im Wege steht. Hier in unserem Hilfebereich finden Sie auch noch viele weitere Anleitungen und Informationen. Sollte noch etwas unklar sein, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Sie erreichenuns telefonisch und per E-Mail. Oder Sie nutzen den Live-Chat hier im PowerCigs Shop.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß in Ihrem neuen Dampferleben.

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