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CBD: Marketing-Trick oder medizinisches Zaubermittel?

Wie hoch ist der medizinische Nutzen von CBD tatsächlich? Wie wirkt CBD und bei welchen Krankheiten hilft es? Kann CBD wirklich die Gesundheit verbessern oder handelt es sich nur um einen Gag der Werbeindustrie?

Cannabis wird bereits seit Jahrhunderten in vielen Kulturen als effektives Heilmittel zur Behandlung verschiedenster Krankheiten eingesetzt. Nach jahrzehntelanger Kriminalisierung ist die medizinische Verordnung von Cannabis nun auch in Deutschland bei bestimmten Krankheitsbildern wieder legal. Eindeutige wissenschaftliche Studien machten zunehmend Druck auf politische Entscheidungsträger und bewirkten so diese, aus gesundheitspolitischer Perspektive lobenswerte, Veränderung.

CBD ist nicht THC

Die beiden bekanntesten und auch aus medizinischer Sicht vermutlich relevantesten Wirkstoffe, die aus den Blüten und Blättern der weiblichen Cannabispflanze gewonnen werden, sind das Tetrahydrocannabinol (THC) und das Cannabidiol (CBD).

Während der psychoaktive Wirkstoff der Cannabispflanze THC außerhalb strikt definierter medizinischer Anwendungsbereiche weiterhin dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt und jeglicher Handel somit illegal bleibt, ist das nicht-psychoaktive CBD auch auf dem deutschen Markt legal und frei erhältlich.

CBD: Marketingversprechen vs. klinische Realität

CBD wird durch eine stetig steigende Zahl wissenschaftlicher Studien ein zunehmend breites Anwendungsspektrum für diverse Krankheiten nachgesagt, welches von den verschiedenen am Markt aktiven Herstellern und Händlern teils euphorisch, jedoch auch häufig unkritisch beworben wird.

CBD hat demnach zahlreiche positive Wirkungen auf das Wohlbefinden von Schmerzpatienten, ebenso wie auf so unterschiedliche Krankheitsbilder wie Angstzustände, Depressionen, Psychosen, Epilepsie oder Multipler Sklerose. Nicht selten wird bei diesen teils undifferenzierten Marketingkampagnen der Eindruck erweckt, dass es sich bei CBD um ein neues medizinisches Wundermittel handelt, das fast alle Krankheiten zu lindern vermag und anscheinend auch noch gerade dort wirkt, wo die konventionelle Medizin seit langem an ihre Grenzen stößt. Und das Ganze natürlich ohne jegliche Nebenwirkungen.

Das medial prominent kommunizierte Bild von CBD als scheinbar nebenwirkungsloses Allheilmittel ist entsprechend jedoch auch durch die profitgetriebene Hoffnung der Marketingstrategien diverser Hersteller gefärbt, die CBD als neuen gesunden Konsumtrend und angesagtes Life-Style Produkt mit Nachdruck auf dem Markt zu etablieren versuchen. Die evidenzbasierten wissenschaftlichen Erkenntnisse werden in diesen Werbekontexten zumeist nur unzureichend kritisch und differenziert darzustellen versucht.

Nichtsdestotrotz verspricht sich auch die klinische Wissenschaft ein weitreichendes Potential von CBD für die Behandlung verschiedener Krankheiten. Die aktuelle Wichtigkeit und Prominenz von CBD in klinischen Studien zeigt sich auch bei einem Blick auf die Seite "Clinical Trials.gov", einem Service der US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, welche unter dem Suchbegriff CBD derzeit 304 Studien listet, die sich aktuell mit dem therapeutischen Potential des Cannabinoids beschäftigen.

Die Vielzahl dieser Studien lässt vermuten, dass sich der wissenschaftliche Erkenntnisstand zur klinischen Wirksamkeit und Anwendung von CBD in den nächsten Jahren noch deutlich ausweiten wird. Dennoch gibt es bereits heute Studien, die eine begründete Hoffnung für eine künftig verstärkte therapeutische Anwendung von CBD-Präparaten in der Medizin entstehen lassen.

CBD hat also aus klinisch-wissenschaftlicher Sicht ein großes therapeutisches Potential. Es gilt aber dennoch zu einfachen und zu weitgehenden, fast wunderhaften Heilversprechen gegenüber kritisch zu bleiben.

Wir haben uns daher nun für euch die Mühe gemacht etwas mehr Licht ins Dunkel um den medizinischen Nutzen von CBD zu bringen und im Folgenden die wichtigsten Studien nach ihrem Anwendungskontext sortiert und die zentralen Ergebnisse zusammengefasst.

CBD: Vaping ist oralem Konsum überlegen

Zunächst bleibt anzumerken, dass das medizinische Potential von CBD häufig auch von der eingenommenen Dosierung abhängig ist. Die Konsumform von CBD-Präparaten hat eine direkte Auswirkung darauf, wie hoch die sogenannte Bioverfügbarkeit ist, also des CBD-Anteils, der tatsächlich auch den Blutkreislauf erreicht. Vaping hat im Vergleich zu der oralen Aufnahme und äußerlichen Anwendung die vergleichsweise höchste Bioverfügbarkeit.

Du benötigst demnach weniger CBD für den gleichen Effekt, wenn du das CBD dampfst und nicht als Nahrungsergänzungsmittel schluckst. Während essbare CBD Kapseln eine Bioverfügbarkeit von 5-15% aufweisen, erreichen CBD-Tinkturen bereits eine 20-30%ige Verfügbarkeit. Wenn CBD Öle hingegen gedampft werden, können 40-50% des Wirkstoffs vom Körper aufgenommen und in den Blutkreislauf geleitet werden.

Die E-Zigarette ist demnach die aktuell beste bekannte Konsumform, um CBD effektiv aufzunehmen und zeitgenau zu dosieren.

Es muss also bei der individuellen Berechnung der persönlichen Dosis die Konsumform und dessen spezifische Bioverfügbarkeit unbedingt berücksichtigt werden.

Therapeutisches Potential von CBD für Angststörungen

CBD wird in der Werbung häufig auch mit einer angsthemmenden Wirkung in Verbindung gebracht. Hier liegt, angesichts der gesamtgesellschaftlich seit Jahren steigenden Prävalenz und einer Vielzahl an Diagnosen für Angststörungen, aus Marketingperspektive wohl derzeit das größte Potential.

In einer Placebo-kontrollierten Studie mit 24 Patienten, die unter sozialen Angststörungen litten und mit 600 mg CBD behandelt wurden, zeigte sich tatsächlich eine signifikante Wirkung von CBD bei der subjektiven Beurteilung der Angst und der daraus resultierenden kognitiven Beeinträchtigung. Die Probanten zeigten deutlich weniger negative affektive Erregung und schienen konzentrierter.

Eine ebenfalls Placebo-Kontrollierte Studie konnte bei 10 Patienten bereits bei einer Dosierung von 400 mg CBD eine subjektiv spür- und objektiv messbare Reduzierung der Angst-Symptome entdecken.

Eine weitere Studie verglich die angsthemmende Wirkung einer einmaligen Medikation von 300 mg CBD bei insgesamt 40 Probanden mit der Wirkung von 10 mg Diazepam (Valium) sowie 5 mg Ipsapiron. Das Ergebnis zeigte, dass alle getesteten Substanzen die im Zusammenhang mit einer simulierten öffentlichen Rede provozierte soziale Angst signifikant zu minden im Stande waren. Im Vergleich zu den chemischen Präparaten hat CBD hier jedoch den Vorteil deutlich geringerer Nebenwirkungen und Abhängigkeitspotentiale.

In einer weiteren Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie wurden 48 Probanden in einem verhaltenstherapeutischen Experiment mit lediglich 32 mg CBD behandelt. Das Experiment konditionierte die Probanden mit Hilfe von Stromstößen so, dass sie auf einen bestimmten Reiz (farbige Box) mit Angst reagieren. Die Gabe von CBD erlaubte es den Probanten in der Folge den „konditionierten Reiz“, im Sinne einer Auflösung der Verbindung zwischen den Reizen, schneller wieder zu verlernen. Auch aus diesem Ergebnis resümierten die Autoren, dass CBD einen möglichen therapeutischen Nutzen bei der (verhaltenstherapeutischen) Behandlung von Angststörungen zeige.

All diese Studien machen deutlich, dass CBD tatsächlich eine das Gemüt beruhigende und angsthemmende Wirkung haben kann. Dennoch bleibt festzuhalten, dass Angststörungen unterschiedlichste Ursachen zugrunde liegen können und jeder Organismus in individueller Form auf CBD reagiert. Daher gilt es im Zweifel immer zunächst den zuständigen Arzt oder Apotheker zu konsultieren und hinsichtlich des spezifischen Leidens um Rat zu bitten.

Mit CBD gegen Schlafprobleme

Wer kennt es nicht: man liegt nach einem langen, intensiven und eindrucksreichen Tag abends im Bett, ist eigentlich todmüde und kaputt und möchte möglichst schnell schlafen, weil früh am nächsten Morgen bereits wieder der Wecker klingelt, doch die Gedanken finden einfach keine Ruhe. Wie schön wäre es doch auch da einfach ein wenig CBD zu konsumieren und sodann entspannt in das Land der Träume abzudriften?

Eine aktuelle Doppelblindstudie macht diesbezüglich nun Hoffnung und weist unter 15 Patienten, welche unter akuter Schlaflosigkeit litten bei einer Dosierung von mind. 160 mg eine signifikante Verlängerung der Schlafdauer nach.

In einer weiteren Studie mit 24 Patienten zeigte sich bei individueller Dosierung hingegen keine Wirkung von CBD auf die Schlafqualität.

Eine Erklärung der unterschiedlichen Resultate könnte durch die individuelle Sensibilität auf CBD seitens der Testpersonen erklärt werden. Es ist wahrscheinlich, dass die schlaffördernde Wirkung unter anderem vom Körpergewicht und dem individuellen Stoffwechsel eines Menschen abhängig ist. Erst höhere Dosierungen haben demnach eine objektivierbare, schlaffördernde Wirkung.

Zudem kamen diese Studien zu dem Ergebnis, dass CBD auch die Fähigkeit zur Erinnerung an das eigene Traumerleben signifikant mindert. Die Auswirkung dieser Beobachtung auf die Qualität des Schlafes ist allerdings unklar und ebenfalls von individuellen Faktoren abhängig. Neigt eine Person beispielsweise verstärkt zu Albträumen, so kann auch dieser Effekt therapeutisch wertvoll sein.

Kann CBD den Krebs besiegen?

Offiziell ist CBD noch nicht als Mittel in der Krebstherapie anerkannt. Dennoch ist CBD als Behandlungsoption von Beschwerden und Nebenwirkungen, die während einer Krebstherapie auftreten, bereits heute akzeptiert. Die Krankenkasse übernimmt bei Tumorschmerzen oder Übelkeit die Kostenübernahme von CBD Präparaten. Denn CBD kann den Stoffwechsel von Krebszellen nachweislich beeinflussen.

CBD wirkt auf die Kommunikation der Krebszellen ein und kann diese empfindlich stören.

CBD kann so eine bestehende Krebstherapie daher effektiv ergänzen und ist häufig besonders zielführend, wenn der Organismus bereits durch andere Krebstherapien wie Chemotherapie oder Strahlentherapie angegriffen wurde. So scheinen verschiedene Studien (sowie hier und hier) zu belegen, dass CBD die Effektivität von Chemotherapien und Strahlentherapien potentiell steigern kann.

Eine Behandlung mit CBD kann so vor allem auch bei schweren Verläufen, bei denen die konventionelle Therapie nicht oder nicht ausreichend anschlägt, eine Option sein.

CBD als Medikament für Schizophrenie/psychotische Symptome

Selbst im Kontext von schweren psychiatrischen Erkrankungen, wie bei bestimmten Formen der Schizophrenie oder Psychosen, konnte CBD ein gewisses therapeutisches Potential nachgewiesen werden.

Eine aktuelle Studie zeigte bei einer täglichen Dosierung von max. 800 mg CBD über einen Zeitraum von 28 Tagen bei 39 Patienten mit schizophrenen und psychotischen Diagnosen eine signifikante Verminderung der psychiatrischen Symptome.

Bei einer weiteren Pilotstudie unter 6 Patienten mit Parkinson und Psychosen konnte bereits bei einer Dosierung von 150 mg CBD pro Tag eine Abnahme der psychotischen Symptome erreicht werden.

In einem systematischen Review der klinischen Studien in diesem Anwendungsbereich wurde rückblickend festgestellt, dass die wissenschaftliche Evidenz für eine therapeutische Wirkung jedoch auf die kognitive Funktion bei Schizophrenie-Patienten beschränkt ist. Dasselbe gilt für die antipsychotische Wirkung.

CBD im Kontext von Epilepsie

Eine aktuelle placebo-kontrollierte Studie untersuchte bei insgesamt 120 Kindern mit Dravet-Syndrom die medizinische Wirksamkeit einer Dosierung von 20 mg/kg (CBD/Körpergewicht) in ergänzender Kombination mit der bestehenden Medikation. Bei 43% der Patienten ließ unter CBD die Anzahl der Anfälle um mindestens 50% nach, während 5% der Patienten folglich garkeinen Anfall mehr hatten.

Eine positive Wirkung zeigte auch eine weitere Studie, welche auf einer Umfrage bei Eltern von therapieresistenten epileptischen Kindern basierte, die mit CBD behandelt wurden.

Generell weisen bisherige Studien auf eine Wirksamkeit bei speziellen Epilepsieformen hin. Die Verträglichkeit kann dabei in der Regel zumeist als sehr gut beschrieben werden. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber der chemischen Konkurrenz im Apothekerschrank.

Bei Patienten, die unter den oftmals starken Nebenwirkungen herkömmlicher Antiepileptika leiden oder Formen der Epilepsie haben, die sich gegenüber herkömmlichen Medikamenten als resistent erweist, könnte ein Versuch mit CBD daher durchaus empfehlenswert sein.

Bekämpft CBD tatsächlich (chronische) Schmerzen?

Kaum etwas ist schlimmer und belastet die Lebensqualität nachhaltiger, als chronischen und therapieresistenten Schmerzen ausgesetzt zu sein. Glücklicherweise macht CBD auch hier Grund zur Hoffnung.

Eine aktuelle Studie untersuchte 12 Patienten mit nicht behandelbaren neurogenen Schmerzen. Auch hier konnte CBD zu einer signifikanten Senkung der Schmerzen beitragen.

Patienten mit Multipler Sklerose profitieren vergleichsweise mehr als solche mit anderen Schmerzformen.

CBD gegen Tabaksucht – Dank CBD zum Nichtraucher

Bereits in einem anderen Artikel diskutierten wir das große Potential von CBD als medikamentöse Unterstützung bei dem Versuch mit dem Rauchen aufzuhören.

In einer Doppelblindstudie mit 24 Rauchern konnten mit Hilfe von CBD bereits innerhalb von nur einer Woche die gerauchten Zigaretten bei der Testgruppe signifikant um etwa 40% vermindert werden.

Dank CBD geringere Abstoßraten bei Organtransplantationen

Auch bei großen chirurgischen Eingriffen wie Organtransplantationen kann CBD helfen. In einer offenen Studie wurden 50 Transplantationspatienten 37 Tage lang mit 300 mg CBD pro Tag behandelt. Im rückblickenden Vergleich zeigte sich eine deutliche Verminderung der Abstoßungsreaktionen.

Mit CBD gegen Parkinson

In einer Doppelblindstudie über den therapeutischen Nutzen von CBD bei Parkinson berichteten 21 Patienten mit Bewegungsstörungen bei einer täglichen Dosierung von 300mg CBD von einer subjektiv deutlich verbesserten Lebensqualität. Objektiv nachweisbare Effekte auf die Krankheit konnten jedoch nicht beobachtet werden.

Fazit – CBD: unter bestimmten Bedingungen, ein vielversprechendes Heilmittel

Abschließend bleibt zu sagen, dass eine jede therapeutische Anwendung von CBD idealerweise zunächst in Rücksprache mit einem fachkundigen Arzt oder Apotheker sowie mit konkretem Bezug auf ein bestimmtes Behandlungsziel abgestimmt werden sollte. Dies gilt insbesondere bei schweren Erkrankungen. Es gilt in diesem Kontext auch zu beachten, dass CBD potentiell Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingehen kann. Auch aus Kostengründen lohnt es, in Abhängigkeit von der Erkrankung, sich zunächst mit dem behandelnden Arzt zu sprechen. So kann dieser vielleicht ein (Privat-) Rezept ausstellen.

Da die Effektivität der Behandlung vieler Symptome durch CBD auch von der Dosierung entscheidend mitbestimmt wird, diese jedoch potentiell auch das Nebenwirkungsrisiko erhöht, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

Es sollte zunächst mit einer niedrigeren Dosierung begonnen und diese sodann bis zum gewünschten Behandlungserfolg, basierend auf der eigenen Beurteilung hinsichtlich Verträglichkeit und Wirksamkeit, sukzessive gesteigert werden.

Zudem ist, wie anfangs bereits erwähnt, die benötigte CBD-Dosis auch entscheidend von der Art und Weise abhängig, wie das CBD aufgenommen wird. So hat das Verdampfen von CBD in E-Liquids mit der E-Zigarette eine deutlich höhere Bio-Verfügbarkeit, als die orale Aufnahme von CBD-Präparaten durch Essen/Schlucken. Die E-Zigarette ist damit die effektivste Form CBD zu konsumieren.

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