Alles was du als E-Zigaretten Selbstwickler wissen musst

2016 ist bei PowerCigs unter anderem das Jahr des DIY-Dampfens. Wie einige von Euch bestimmt schon festgestellt haben, gibt es bei uns im Shop seit Neustem auch alles, was gebraucht wird, um Verdampfer selbst zu wickeln.

Aus diesem Anlass werden wir Euch in der kommenden Zeit mit allem Wissenswerten zum Thema E-Zigaretten Do-it-yourself versorgen. Wir werden uns mit Tröpfelverdampfern (RDA) beschäftigen und auch mit verschiedenen Selbstwicklern (RBA) von Tankverdampfern. Schaut also gerne immer wieder mal hier im Wiki vorbei, wenn Ihr Euch für das Thema Selbstwickeln interessiert. Falls es Anregungen zum Thema gibt, hinterlasst auch gerne einen Kommentar, wir sind gespannt, was Euch auf dem Gebiet DIY interessiert.

 Heute geht es gleich mit dem Wichtigsten los. Alle, die sich fragen, wie ein Verdampfer selbst gewickelt wird, finden hier eine Schritt für Schritt Anleitung. Hier ist detailliert beschrieben, welche Schritte nötig sind, bis Ihr mit Eurem Selbstwickler richtig Dampf machen könnt. Ein Video, was das ganze noch anschaulicher macht wird auch noch folgen. 

Wie wird ein Verdampfer gewickelt? Schritt für Schritt Anleitung

Der Verdampfer wird am besten auf einen breiten Akkuträger geschraubt, um besser arbeiten zu können. Es gibt alternativ spezielle Wickelsockel. Auch der GeekVape Coilmaster bietet einen besonders stabilen Stand und hat noch viele andere Vorteile.

Zunächst muss sich der Selbstwickler für einen Draht entscheiden. Diesem Thema haben wir hier einen eigenen Artikel gewidmet. Ist der richtige Draht gefunden und geputzt, der gewünschte Widerstand bekannt und alles, was gebraucht wird zur Stelle, dann kann die eigentliche Arbeit losgehen.

Für unser Beispiel wollen wir eine Wicklung mit einem Durchmesser von 3 mm und einem Widerstand von 1.0 Ohm herstellen. Es wird ein Kanthaldraht mit 0,4 mm Durchmesser verwendet.

  1. Schneidet ein ca. 20 cm langes Stück Draht ab. Das ist relativ großzügig berechnet, um auf der sicheren Seite zu sein. Mit der Zeit werdet Ihr herausfinden, wie viel Draht genau benötigt wird.
  2. Nun kommt eine Wickelhilfe ins Spiel. Hier kann auch ein Nagel, Bohrer oder Ähnliches, mit dem gewünschten Durchmesser verwendet werden. Haltet die Wickelhilfe in der einen Hand und klemmt das Ende des Drahts zwischen Daumen und Wickelhilfe ein. Um auf der sicheren Seite zu sein, beginnt ca. 2 cm vom Drahtende entfernt an zu wickeln.
  3. Laut Dampfspulenrechner werden 7 Windungen gebraucht, um einen Widerstand von 1,0 Ohm herzustellen. Wickelt also den Draht sieben Mal um den Stift. Zum Schluss sollten die beiden Drahtenden wieder in die gleiche Richtung zeigen. Achtet währenddessen darauf, dass die einzelnen Wicklungen schön gleichmäßig sind und nah beieinander.
  4. Sind alle Windungen gemacht, werden die Enden des Drahts in die entsprechenden Sockel (Plus- und Minuspol) des Verdampfers eingefädelt und festgeschraubt. Um die Form nicht zu zerdrücken, ist es ratsam, den Stift erst dann aus der Drahtspule zu entfernen, wenn alles am Platz ist. Das ist vor allem bei sehr dünnen Drähten hilfreich.
  5. Die Überstände werden mit einer Schere oder Zange, möglichst nah am Kontakt abgeknipst. Wenn die Wickelhilfe entfernt wird bitte darauf achten, dass der Heizwendel nicht verbogen wird. Wenn die Verdampferbase noch nicht auf einem Akkuträger aufgeschraubt ist, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen. Je nach Mod wird dann auch gleich der Widerstand erkannt. Ist alles richtig gelaufen, sollte das Display 1 Ohm anzeigen.
  6. Jetzt muss noch geprüft werden, ob sich der Coil gleichmäßig aufheizt. Drückt den Feuertaster und schaut, wie sich der Draht aufheizt. Im Idealfall wird die Spirale, von der Mitte her, überall gleichmäßig aufglühen. Wahrscheinlich werden aber sog. Hotspots entstehen. Das bedeutet, dass nur ein Teil der Wicklung aufglüht.
  7. Der Heizwendel muss sich an allen Stellen gleichmäßig aufheizen. Dazu wird nun mit Schraubenzieher oder Pinzette an der Wicklung herumgespielt, bis es passt. Das heißt, die Windungen werden vorsichtig zusammengedrückt und / oder die ganze Wicklung wird sanft herumgeschoben. Zwischendurch immer wieder mal aufglühen, um zu sehen, wie es sich entwickelt.

Wichtig: Wenn eine Keramikpinzette benutzt wird, oder ansonsten sicher ist, dass das Material nicht leitet, kann auch an der Wicklung gearbeitet werden, wenn sie unter Spannung steht. Ansonsten unbedingt den Feuertaster loslassen, bevor die Wicklung berührt wird. Die Wicklung bitte auch nicht mit den Fingern berühren, sonst müsst Ihr euch über Brandblasen ärgern.

  1. Nun wird die Watte eingezogen. Von den handelsüblichen Wattepads für Dampfer (z. B. hier enthalten) wird nur ein Streifen benötigt. Dieser ist, je nach Durchmesser der Wicklung, etwa 5 mm breit. Für das beste Ergebnis wird nur der innere Teil des Wattepads verwendet. Die äußeren Schichten sind stärker verdichtet und saugen sich nicht so gut mit Liquid voll. Ein Ende des Wattestreifens wird nun gezwirbelt, dass es durch die Drahtwicklung gezogen werden kann. Am Ende sollten auf beiden Seiten der Spirale ein paar Millimeter Watte überstehen. Zuletzt werden die Wattenden noch richtig im Innenraum des Verdampfers untergebracht, dass sie sich nicht im Gewinde verheddern. 

Wenn alles schön gemacht ist, braucht es nur noch etwas Liquid und etwas Zeit, bis der neue Coil richtig durchgezogen ist. Dann ist es Zeit loszudampfen.

Ärgert euch nicht, wenn nicht alles auf Anhieb perfekt wird. Aller Anfang ist schwer. Wenn die erste gute Wicklung einmal zeigt, wie toll es sich mit eigenen Coils dampfen lässt, weiß man schnell, warum man sich die Mühe macht. PowerCigs wünscht viel Spaß beim Verdampfer wickeln.

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