Die E-Zigarette – Wer nutzt sie wie und warum?

Rund zwei Millionen Deutsche dampfen die elektrische Zigarette - Tendenz steigend. Die E-Zigarette bietet viele Vorteile. Dennoch äußern Kritiker wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Bedenken:

- Gesundheitliche Risiken können noch nicht ausgeschlossen werden

- Ex-Raucher können rückfällig werden

- Jugendliche werden zum Rauchen verführt

Diese Annahmen führen aktuell zu verschiedenen Gesetzesforderungen. Es wird gefordert den Verkauf von nikotinhaltigen E-Zigaretten an Personen unter 18 Jahren und Liquids mit fruchtigem und süßem Geschmack zu verbieten.

In den USA und in England existieren bereits Studien, die die aktuellen Gesetzesforderungen widerlegen. PowerCigs hat die Erkenntnisse aus dem Ausland und die Forderungen nach gesetzlichen Regulierungen zum Anlass genommen, um den E-Zigaretten-Gebrauch auch im deutschsprachigen Raum zu untersuchen. In einer großen E-Zigaretten-Umfrage wurden rund 800 E-Raucher in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach den Gründen für ihr Dampfen und ihrem Dampfverhalten befragt.

Grafik 1: Wer nutzt E-Zigaretten? 

Die Umfrageergebnisse stellen in Frage, warum E-Zigaretten von den Kritikern als Einstiegsprodukt für Tabakzigaretten bei Jugendlichen gehandelt werden. Denn die Mehrheit der Umfrageteilnehmer ist zwischen 30 und 59 Jahre alt. Es stellt sich heraus, dass nur 0,13 Prozent der Befragten unter 18 Jahren sind und die E-Zigarette ausprobiert haben.

Grafik 2: Ist die E-Zigarette ein Einstiegsprodukt für Tabakzigaretten?

Grafik 3: Ist die E-Zigarette eine Alternative zur Tabakzigarette? 

Auch für Erwachsene ist die E-Zigarette kein Einstiegsprodukt: Die erwachsenen Nichtraucher stellen in der E-Zigaretten-Umfrage eine Minderheit dar. Ausschließlich ein Prozent gaben an, vor dem Erstgebrauch der E-Zigarette Nichtraucher gewesen zu sein. 95 Prozent waren vorher Raucher und 4 Prozent Ex-Raucher. Vor allem starke Raucher, die täglich 1,5 Schachteln oder mehr rauchten, wechselten zur elektrischen Alternative. Den Ex-Rauchern hilft die E-Zigarette dabei vom Tabak abstinent zu bleiben.

Grafik 4: Dampfer wechseln zur E-Zigarette, weil...

Weniger Schadstoffe, ein besserer Geschmack und eine Alternative zum Tabakrauchen – das sind laut Umfrageteilnehmer die zentralen Gründe, warum Dampfer sich für die E-Zigarette entscheiden. 19 Prozent sind auf die elektrische Alternative umgestiegen, um weniger Schadstoffe und Teer zu sich nehmen. Dabei genießen 17 Prozent den besseren Geschmack und wollen 16 Prozent den Tabakkonsum komplett reduzieren. Weiter war es ihnen wichtig, dass die E-Zigaretten günstiger sind und der „Passivdampf“ Familie und Freunde weniger belästigen und schaden.

Grafik 5: Wird die E-Zigarette langfristig genutzt?

Grafik 6: Auswirkungen der E-Zigarette auf Gesundheit und Wohlbefinden

Die Dampfer berichten von einer besseren Fitness: 66 Prozent fühlen sich nach dem Umstieg besser und 40 Prozent fitter. Sie husten weniger, können besser schlafen und Treppen steigen. Langfristig wollen sie deshalb nicht auf die Vorzüge der E-Zigarette verzichten.

Grafik 7: Welche Liquidaromen werden am häufigsten konsumiert? 

Besonders fruchtige und selbstgemischte (DIY) Liquids sind bei den Befragten populär. Da die E-Zigarette vielen Rauchern und Ex-Rauchern besser als die Tabakzigarette schmeckt, ist es anzunehmen, dass die Nicht-Tabakaromen dabei helfen, bei einem vergleichbaren Raucherlebnis vom Tabak abstinent zu bleiben.

Grafik 8: Wird nach dem Wechsel zur E-Zigarette noch Tabak geraucht?

Grafik 9: Änderungen des Rauchverhaltens nach dem Wechsel zur E-Zigarette

Eine überzeugende Mehrheit (82 Prozent) bleibt nach dem Wechsel zur elektrischen Alternative völlig rauchfrei. Nur zwei Prozent der Gelegenheitsraucher nutzen vergleichsweise mehr die Tabakzigarette als die E-Zigarette. Die meisten Dampfer, die auch rauchen, greifen weniger oder gleich viel zur traditionellen Zigarette.

Grafik 10: Bedeutung von Inhaltsstoffen und Herstellerland für E-Raucher

Den Dampfern ist die Qualität der Produkte sehr wichtig. Dementsprechend achten Sie auf die Deklaration von Inhaltsstoffen und Herkunftsland der E-Liquids.

Grafik 11: Alternative Kaufwege

Auch wenn den Umfrageteilnehmern die Deklaration von Inhaltsstoffen und dem Herkunftsland sehr wichtig ist, würden 33 Prozent bei einem generellen Verbot die Produkte auf dem Schwarzmarkt erwerben. Zwingt man seriöse E-Zigaretten-Hersteller durch ein Verbot vom Markt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Qualität und Sicherheit der E-Zigaretten zurückgeht. 48 Prozent der Befragten würden bei einem Verbot im Ausland kaufen.

Die E-Zigarette sei ein gesundheitliches Risiko, eine Einstiegshilfe für Jugendliche und Versuchung für Ex-Raucher - die Ergebnisse der E-Zigaretten-Umfrage zeigen, dass viele Befürchtungen auf nicht nachvollziehbaren Behauptungen fußen. Über die E-Zigarette kann nicht unwissentlich geurteilt werden, weshalb für gesetzliche Regulierungen aktuelle Forschungs- und Studienergebnisse beachtet werden sollten.

 

 

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