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E-Zigaretten nur zu einem Bruchteil so schädlich wie Zigaretten

Neue Studie: E-Zigaretten sind 95 Prozent weniger schädlich als Tabakzigaretten

scienceViele haben es bestimmt schon mitbekommen, E-Zigaretten sind zu 95 % weniger schädlich als Tabakzigaretten.
Diese Schlagzeile geht seit Kurzem unter anderem durch die deutsche Presselandschaft. Hintergrund ist eine neue Studie, welche jetzt in England veröffentlicht wurde. Fünfundneunzig Prozent, das ist eine Riesennummer. Die Dampfercommunity kann sich endlich mal wieder über eine positive Nachricht freuen, nachdem das Dampfen im letzten Jahr doch sehr viel schlechte Presse bekommen hat.

Durchgeführt wurde die Studie von der Organisation Public Health England (kurz PHE), einem ausführenden Organ des britischen Gesundheitsministeriums. Auf 111 Seiten haben die Autoren, Professor Ann McNeill und Peter Hajek, und ihre Kollegen von PHE zusammengefasst, was die Untersuchung der Masse an vorhandenen Daten ergeben hat. Professor Kevin Fenton, Director of Health and Wellbeing bei Public Health England, aus den Ergebnissen der Studie folgende Schlussfolgerung gezogen:

„E-Zigaretten sind nicht völlig risikofrei, im Vergleich zum Rauchen aber nur einen Bruchteil so schädlich. Das Problem ist, dass immer mehr Menschen der Meinung sind, sie wären mindestens genauso schädlich und dies könnte Millionen von Rauchern vom Aufhören abhalten.” (Quelle)

Ein großer Teil der Arbeit beschäftigt sich außerdem damit, was die Ergebnisse aussagen bezüglich E-Zigaretten in Politik und Praxis. Die Studie bezieht sich zwar auf Daten, die in Großbritannien gewonnen wurden, die Ergebnisse lassen sich aber auch auf den deutschen Markt übertragen.
Das Potenzial der E-Zigarette als Alternative zum Rauchen ist vielen von uns natürlich längst bekannt. Nun ist es auch von offizieller Seite ausgesprochen. Wir können nur hoffen, dass auch die deutsche Politik sich dies zu Herzen nimmt. Der Schaden, der jährlich durch das Rauchen entsteht, ist nicht nur in England ein Problem, sondern weltweit.

Was sagt die Studie nun im Einzelnen und was bedeutet das?

95 % weniger schädlich

Die Zahl bezieht sich auf den Dampf von E-Zigaretten im Vergleich zum Rauch, der bei der Tabakverbrennung entsteht. In diesem Zusammenhang ergab sich, dass die Menge an Schadstoffen beim Dampfen extrem gering ist und auf jeden Fall sehr viel geringer als beim Rauchen. Anders ausgedrückt ist das Risiko beim Dampfen laut PHE nur 5 % des Risikos beim Rauchen. Dies ist Grund für die Forscher die E-Zigarette zu empfehlen, als Hilfe für Raucher, die den gesundheitlichen Schaden drastisch verringern möchten. Wir alle wissen, dass es am gesündesten ist, nichts außer frischer Luft in unsere Lungen zu lassen. Jeder Raucher weiß außerdem wie schwierig es ist, die Finger von Zigaretten zu lassen. Für Raucher, die bisher erfolglos versucht haben aufzuhören, sieht die Studie in der E-Zigarette ein wichtiges Hilfsmittel. Ob die E-Zigarette mehr oder weniger effektiv ist als medizinische Präparate, die bei der Tabakentwöhnung unterstützen, konnte nicht festgestellt werden. Die E-Zigarette ist jedoch populärer und spricht somit eine größere Anzahl an Rauchern an, selbst solche, welche nicht die Absicht haben aufzuhören.

Zusammenfassend sagen die Forscher, Raucher, die bisher erfolglos versucht haben mit dem Rauchen aufzuhören, können durch E-Zigaretten dazu angeregt werden. Nichtraucherdienste sollten Raucher dabei unterstützen, das Dampfen als Alternative zum Tabak zu nutzen.

Passiver Dampf stellt kein Risiko dar

Die Forscher haben sich ebenso mit dem Thema beschäftigt, welches von den Gegnern der E-Zigarette gerne angeführt wird: dem passiven Dampfen. Passiv Rauchen ist bekanntlich ein ernstes Thema und hat maßgeblich dazu beigetragen, das Rauchen in öffentlichen Gebäuden zu verbieten. Leider wird das Dampfen in der öffentlichen Wahrnehmungnicht genug vom Tabak abgegrenzt. Es ist aber nun mal so, dass der Dampf einer E-Zigarette, aktiv oder passiv inhaliert, nicht vergleichbar ist mit Tabakrauch. Zu diesem Ergebnis sind auch die Experten gekommen.
E-Zigaretten geben vernachlässigbare Mengen an Nikotin an die Außenluft ab, es wurde keinerlei Gesundheitsrisiko für Personen in der Umgebung festgestellt.

E-Zigaretten sind keine Einstiegsdroge

Die Forscher von PHE sind zu dem Schluss gekommen, dass Nichtraucher durch die E-Zigarette keineswegs dazu animiert werden Nikotin zu konsumieren. Es muss ausdrücklich unterschieden werden zwischen Ausprobieren und regelmäßigem Gebrauch. Dies wurde bei manch anderen Studien nicht getan. Die E-Zigarette sei hauptsächlich interessant für Raucher oder Ex-Raucher. Dies deckt  sich übrigens auch mit dem, was wir bei Powercigs bisher feststellen konnten. Es ist nicht verwunderlich, dass man etwas Neues einmal aus Neugierde ausprobiert. Die Aussage, E-Zigaretten würden zum Rauchen verleiten hat also absolut keine Grundlage.

Was Kinder und Jugendliche angeht, kann es unsererseits keine Diskussion geben. E-Zigaretten sind ein Genussmittel für Erwachsene. Das ist zum Beispiel ein Grund, warum in unserem Shop keine E-Shishas angeboten werden. Diese sind für Minderjährige extrem interessant und dieser Tatsache möchten wir nicht in die Hände spielen.

Was lernen wir aus der PHE-Studie?

Zusammengefasst ist zu sagen, dass heute keine grundlegenden neuen Erkenntnisse erlangt wurden. Die Kernaussagen sind durchweg positiv, wenn auch nicht unbedingt neu.  Die Erkenntnisse, auf wenige Stichpunkte zusammengefasst, sind:

  • Das Thema Dampfen muss weiterhin untersucht werden, um Daten für aussagekräftige Langzeitstudien zu erhalten.
  • E-Zigaretten sind eine gesündere Alternative zum Tabakkonsum und können helfen die Gesundheitsschäden, welche durch das Rauchen verursacht werden, künftig zu reduzieren.
  • E-Zigaretten haben keinen negativen Einfluss auf die rückläufige Zahl der Raucher.
  • Die öffentliche Wahrnehmung von E-Zigaretten ist verzerrt. Entgegen früherer Aussagen, welche sich in den Köpfen festgesetzt haben, ist Dampfen zu 95 % weniger schädlich als Zigaretten.
  •  Neue Gesetze und Richtlinien sollten zwar auch den Nichtraucherschutz und die Sicherheit der Produkte im Auge behalten, aber ebenso dafür sorgen, das Potenzial der E-Zigaretten für die Gesundheit der Bevölkerung nutzen.

Alles in allem kommt die E-Zigarette bei der Auswertung der Experten von PHE sehr gut weg. Es ist ein gutes Gefühl für uns, von einer öffentlichen Stelle, welche sich für die Gesundheit der Bevölkerung einsetzt, eines bestätigt zu bekommen. Wir sind Teil der Lösung und nicht des Problems.

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