Welcher Akku mit welchem Verdampfer?

Welcher Akku passt eigentlich zu welchem Verdampfer? Angesichts der großen Produktvielfalt eine berechtigte Frage, die sich zum Glück leicht beantworten lässt. Denn standardmäßig kommen nur zwei verschiedene Gewindearten zum Einsatz, mit denen zum Glück die meisten Akkus und Verdampfer ebenso standardmäßig ausgestattet sind. Die einzige Ausnahme bilden dabei unsere LYNDEN-Akkus, denn diese sind besonders dünn und werden statt mit einem Verdampfer mit unseren leicht zu handhabenden LYNDEN Depots verbunden.

510er- und eGo-Gewinde

Beim überwiegenden Teil aller am Markt erhältlichen E-Zigaretten kommen zwei Anschlüsse zur Anwendung: 510er- und eGo-Gewinde. Optisch sind beide gut voneinander zu Unterscheiden! Dazu soll ein handelsüblicher Kombiakku herangezogen werden, wobei es sich beispielsweise um einen Evod TWIST oder einen Winder Twist handeln kann. Das eGo-Gewinde ist das Außengewinde direkt über dem Feuertaster. Darüber befindet sich dann noch ein Innengewinde, das wiederum den 510er-Anschluss darstellt. Die überwiegende Anzahl an Geräten ist mit beiden Gewinden ausgestattet. Somit ist ein hohes Maß an Kompatibilität sichergestellt.

Akkus mit verstellbarer Voltzahl

Es ist also weniger eine technische Frage, ob Verdampfer und Akku bzw. Akkuträger zueinander passen oder nicht. Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig und lassen sich somit an so gut wie jeden individuellen Geschmack anpassen. Trotzdem kann es hin und wieder dazu kommen, dass zu wenig Dampf erzeugt wird. Die Gründe dafür liegen meist im Verhältnis zwischen der abgegebenen Spannung (Volt) und dem Widerstand im Verdampferkern (Ohm). Grundsätzlich gilt: Je höher der Widerstand im Verdampferkern ist, desto höher sollte auch die abgegebene Spannung ausfallen. Auf der sicheren Seite ist, wer sich einen Kombiakku mit verstellbarer Voltzahl zugelegt hat. Bekannte Beispiele sind eGo Twist, Winder Twist oder Evod Twist. Es ist kein Zufall, dass sämtliche der genannten Produkte das englische Wort "Twist" im Namen tragen. Das bedeutet Drehung und steht für das Rädchen an der Unterseite des Akkus, mit dem sich die Spannung innerhalb eines bestimmten Spektrums einstellen lässt. Bei den hier vorgestellten Beispielen reicht es von 3,2 bis 4,8 Volt.

Die richtige Spannung finden

Mit wie viel Volt soll nun die Verdampfereinheit befeuert werden? Das hängt ganz vom verwendeten Modell ab. Die meisten Hersteller liefern in der Anleitung auch gleich noch eine Tabelle mit passenden Einstellungen mit. Grundsätzlich gilt: Stellt sich beim Dampfen ein kokeliger Geschmack ein, ist die Spannung zu hoch eingestellt. Entsteht nur wenig Dampf und bleibt möglicherweise noch der Flash aus, ist die Spannung zu niedrig angesetzt. Beim Durchprobieren sollte jedoch stets mit niedrigen Spannungswerten begonnen werden, denn eine zu hohe Einstellung kann den Verdampferkern, genauer gesagt den Heizwendel, zerstören. Zudem sollte berücksichtigt werden, dass der Geschmack des Liquids bei höheren Voltzahlen zugunsten des Dampfes weniger wahrnehmbar ist. Der Widerstand des Verdampferkopfes ist meist eingraviert oder zumindest auf der Verpackung angegeben. Meist bewegen sich die Widerstände in einem Spektrum von 1,5 bis 2,5 Ohm.

Das Auge dampft mit

Möglichkeiten zum Kombinieren gibt es reichlich - selbstverständlich auch herstellerübergreifend. Ein AeroTank funktioniert auf einem Evod Twist ohne Probleme. Bei dem AeroTank wird auch gleich noch der passende Cone mitgeliefert, um das nicht benötigte eGo-Gewinde zu überdecken. Ebenso problemlos lässt sich ein Joyetech eGo-CC auf einem Kanger Twist betreiben. Beide werden über das eGo-Gewinde miteinander verbunden. Die oben erwähnten Cones werden bei vielen Verdampfern, die mittels 510er-Gewinde angeschlossen werden, gleich von Haus aus mitgeliefert. Damit wird ein optisch ansprechender Übergang zwischen Kombiakku und Verdampfereinheit geschaffen. Cones sind in verschiedenen Farben und Formen erhältlich und werden einfach vorher auf das eGo-Gewinde aufgeschraubt, womit sich letzteres auf gefällige Weise verdecken lässt.

PowerCigs Akkus

Die aus den Startersets bekannten Akkus sind besonders dünn, da sie sich eher an den Abmessungen normaler Tabakzigaretten orientieren. Sie lassen sich daher auch nicht mit den oben beschriebenen eGo- und 510er-Akkus kombinieren und statt eines Verdampfers wird einfach ein Depot angeschraubt. Dadurch vereinfacht sich die Handhabung der E-Zigarette, da sie nach wenigen Handgriffen einsatzbereit ist.

Die Kombiakkus sind in verschiedenen Längen erhältlich und darüber hinaus in einer manuellen und einer automatischen Variante. Je länger der Akku, desto größer auch seine Kapazität (gemessen in Milliamperestunden, mAh). Ein automatischer PowerCigs-Akku wird aktiviert, sobald an der E-Zigarette gezogen wird. Manuelle Geräte verfügen über einen Knopf, der während des Ziehens betätigt werden muss. Das gewährt eine bessere Kontrolle darüber, wie viel Dampf pro Zug entstehen soll. Welche der beiden Varianten letztlich die bessere ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Vielmehr ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Ganz gleich, welcher der Akkus nun gewählt wird, sie alle sind mit sämtlichen unserer Depots kompatibel.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.